Ka-Hay. Sho’o Daa’ Chi


Die ersten Ergebnisse meines im letzten Sommer gestarteten Projektes …

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Zu meinen Füßen liegen die ersten erfreulichen Ergebnisse meines im letzten Sommer gestarteten Projektes! Ich war einem bereits vor langer Zeit vergessenen und erst vor kurzem wieder erinnerten alten Traum gefolgt, der mich in eine wunderschöne und einzigartige Gegend in der Nähe der Rocky Mountains geführt hat. Dort begegnete ich einer besonderen Gruppe von Menschen, die mich für die Dauer meiner Reise in ihre Gemeinschaft aufnahmen.

Das Durchsichten der zahlreichen Aufnahmen, Konzepterstellung, Bildbearbeitung, das Schneiden des Kurzfilms sowie Transkription der Audiointerviews sind soweit abgeschlossen. Nun suchen die Arbeiten eine geeignete Form und (Ausstellungs-)Raum um in der Öffentlichkeit präsentiert werden zu können!

* * *

Auf einer meiner Wanderungen in die Wildnis wollte ich zu einem einsamen, kristallklaren Bergsee gehen. Ich war einem Waldweg folgend noch nicht weit gekommen, da erblickte ich keine 10 Meter von mir entfernt einen schwarzen, kleinen Bären! Instinktiv wusste ich, dass ich dem Bären ohne Waffe oder Pfefferspray unterlegen sein würde. “Sch****! Wo ein kleiner Bär, da ist vielleicht auch seine Mutter nicht weit weg …!” Doch bevor ich mich vorsichtig hätte zurück ziehen können, rannte der kleine Bär lautlos tiefer in den Wald hinein. Ich war perplex! Trotz der Masse des Bären, springend über Stock und Stein, konnte ich kein einziges Geräusch wahrnehmen. So, als würde die Tonspur zu einem Film fehlen … Surreal.

Seitdem ist mir die Eleganz und die Leichtigkeit des Bären bewusst. Ich schätze seine Fähigkeit, sich lautlos zu bewegen.

 

“Innocent Murals”, Libby, Montana, USA

 

 


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